Zwei Siege in der Rückrunde, das ist deutlich zu wenig für den BC Langendreer II. Konnten die Bochumer in der Hinrunde wenigstens noch gegen die Abstiegskonkurrenz punkten, sah es in den letzten Spielen eher mager aus.
Fünf Mal blieb der BCL unter der 50-Punkte-Marke und kassierte dabei horrende Niederlagen, teilweise mit bis zu 50 Punkten Differenz. Dabei wurde ganz deutlich, dass sich fast alle Mannschaften der Liga auf Routinier Frank Ortmann eingestellt haben. Und wenn das einmal nicht gelang, wurden häufig wenigstens die Mitspieler in niedrigen Punktebereichen gehalten, so dass am Ende meist ein hoher Sieg für die Gegner heraussprang.
Lediglich mit dem 78:44 setzte das Team von Trainer Sven Simon ein deutliches Ausrufezeichen, was aber mehr als Ausrutscher gewertet werden muss. Denn ansonsten gab es gegen die besser platzierten Vereine nur Pleiten. Insgesamt kann man aber festhalten, dass Langendreer den Umbruch eingeleitet hat. Natürlich gehören Ortmann und die Baumann-Brüder noch zu den Leistungsträger, dahinter lauern aber bereits ehemalige Jugendspieler, die einiges an Potenzial zu bieten haben. Wahrscheinlich wird schon die nächste Saison etwas positiver verlaufen.
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