Mit dem ersten Saisonsieg sorgte der TV Germania Kaiserau direkt für einen Paukenschlag. Gegen den Tabellendritten aus Schwerte gewann die Mannschaft von Dalibor Simic und setzte damit ein wichtiges Lebenszeichen im Kampf um den Klassenerhalt. Denn auch die Konkurrenz schlief nicht, so setzte sich Lünen in einem Krimi gegen den VfL Bochum durch, während der der Herner TC gegen Barop gewinnen konnte. Das absolute Spitzenspiel entschied allerdings der TV Westrich für sich, die Dortmunder gewannen in der Höhle des Löwen in Hamm.
BG Lünen - VfL Bochum BG 75:74
Eine mehr als spannende Partie sahen die Zuschauer in Lünen. Erst in den Schlusssekunden sorgte BG-Spieler Stefan Jantoss mit einem "Zweier" für die Entscheidung. Vorher war die Führung ständig gewechselt. "Das Spiel war nichts für schwache Nerven, beide Teams hatten guten Phasen. Dass es für uns gereicht hat, ist umso schöner", freute sich dann Lünens Trainer Holger Schmälzger.
BGL: Selent (6), Jantoss (13), Werthschulte (11), Wyppler (14), Quellenberg (3), Munka (2), Cyron (1), Elvhage (2), Schreiber (2), Baumgart (21)
VFL: Schädel (14), Minnerop (6), Bergmann, Regel (9), Studeny (6), Klack (4), Fleißgarten (3), Meichsner (8), Gottschalk, Gelse (24)
TV Werne 2 - TVE Dortmund Barop 78:72
Mehr als enttäuscht zeigte sich Barops Spielertrainer Dariusz Domanski nach der knappen Niederlage seiner Mannschaft in Werne. "Das ist ärgerlich, gegen die schwachen Werner hätten wir wirklich gewinnen müssen." Aber fehlende Konzentration sorgte für eine Niederlage der Dortmunder.
TVW: Stern 14, Müller 0, Bentzin 3, Quellenberg 2, Kortmann 15, Vehling 0, Wiedey 18, Mersch 0, Gebhardt 11, Overmann 12, Heemann 3
TVE: Uzun (6), Michalak (16), Domanski (18), Hofmann (7), Atanasov (9), Volkers (2), Hölscher (14), Walter (2)
TV Germania Kaiserau - Schwerter TS 69:66
Sichtlich bedient war Schwertes Trainer Klaus Tschorn nach der völlig unerwarteten Niederlage in Kaiserau: "Sie tut weh und war nicht eingeplant". Zwar fehlten den Schwertern drei Stammspieler, doch zeitweise sah es so aus, als ob dieser Umstand nichts ausmachen würde. Schwerte dominierte, doch dann stellten die Gäste auf Zonenverteidigung um, was Kaiserau eiskalt ausnutzte.
TVG: Block 5, Lass 18, Wendt, Stöwe, Kassan 9, Simic 5, Stiebing 8, Krynojewski 6, Zimmer 6, Kück 10
STS: Jung (14), El-Hamdi (16), Vater (8), Priggemeier (5), Eiffler (22), Klenke, Tschorn, Breer, Babilon
Herner TC 2 - TVE Dortmund Barop 2 70:63
Die kleine Siegersserie der Gäste aus Barop ist nach zwei Spielen gerissen. Gegen den Herner TC, immerhin ein direkter Abstiegskonkurrent, leisteten sich die Dortmunder eine Pleite. Hauptkritikpunkt bei den Gästen war der fehlende Einsatz. "Die Niederlage war verdient, aber völlig unnötig, da wir erst im Schlussabschnitt unser Leistungspotential abriefen", so Barops Florian Peter. Dagegen war Hernes Spielertrainer Benedikt Badziong sehr zufrieden: "Bis auf die Phase im dritten Viertel, die uns beinahe den Sieg gekostet hat, haben wir heute erstklassigen Basketball gezeigt. Wenn wir noch mehr Konstanz in unser Spiel kriegen, sollte der Klassenerhalt in dieser Saison erneut gelingen."
HTC: Hettermann 26; Trettkowski 12; Pajonk 10; Große-Lahr 6; Armbruster 6; Hartmann 5; Badziong 3; Maraun 2
TVE2: Kampschulte (8), Beben (10), Kraft (9), Sendzik (3), Peter (5), Berghaus (12), Tometten (8), Mazur (5), Brentjes, Dyrda (3)
SSV Baskets Hamm - TV Westrich 62:68
Nach einem katastrophalen Start aus Dortmunder Sicht (0:10) fing sich der Spitzenreiter relativ schnell und leistete sich erst im dritten Viertel wieder eine Schwächephase. Die Hammer, die während des Spiels Top-Scorer Marek Bienkowsi verletzungsbedingt verloren, kämpften sich wieder heran. Doch als dann auch noch Center Michael Kussel ausschied (5. Foul) war der Bann endgültig gebrochen. "Wir hatten einfach eine Menge Pech", resümierte SSV-Coach Andreas Matuschek.
SSV: Bienkowski (2), Delibas (7), Tübel (16), Kersting (9), Köhler, Steingräber (2), L. Köpping (15), Kussel (6), Lüke, M. Köpping, Naechster (5), Westermann
TVW: Mekni (2), M. Burow, Fortes (4), Murina, Kivuvu-Mbuki (26), Nink (1), Heer (2), Hlebstroev (15), Freimuth (19)
CVJM Berghofen - SV Dortmund Derne 3 88:78
Ein bärenstarkes letztes Viertel war der Garant für den Heimsieg des CVJM Berghofen, der damit wieder etwas nach oben schielt in der Tabelle. „Wir verpassten es, uns in der ersten Halbzeit deutlicher abzusetzen und erhielten die Quittung dafür im Schlussabschnitt", ärgerte sich dagegen Dernes Jörg Barth-Neto. Bester Punktesammler war Berghofens Spielertrainer Dennis Smazal.
CVJM: Smazal (34), Sawitzki (11), Foster (2), Lange, Greene (16), Okunneck (3), Züge (8), Langhoff (1), Littmann (13)
SVD: Jeddamowski, Twardowski (5), Davine (15), Benub (4), Triguer (9), Jambon (19), Butzbach, Alef (10), Rospek (16)
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